Das E-Bike: Vom Außenseiter zum Kultgadget?

Ein E-Bike haben die meisten Menschen schon einmal gesehen. Früher wurden die Modelle zumeist leicht spöttisch als „Rentner-Fahrräder“ bezeichnet. Doch inzwischen hat sich in Deutschland ein Sinneswandel vollzogen. Die elektrisch betriebenen Räder sind auf dem Weg, ein Kultgadget zu werden. Praktisch alle großen Autohersteller der Bundesrepublik bieten inzwischen eigene Modelle an. Eine Konsequenz daraus war, dass die Preise für die E-Bikes in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, diese technisch aber immer ausgereifter wurden.

Mehr als ein Drittel aller E-Bikes in Deutschland

2012 war für die Branche ein Rekordjahr. Erstmals konnte sie weltweit mehr als eine Million E-Bikes verkaufen. Der mit Abstand wichtigste Markt dabei ist jedoch die Bundesrepublik, hierzulande wurden 380.000 E-Bikes verkauft. Im Vergleich mit 2011 hat der Markt in Deutschland um 15 Prozent zugelegt, gemessen an 2009 hat er sich sogar verdoppelt. Die größte Käufergruppe bilden zwar nach wie vor die 60- bis 69-Jährigen, doch die anderen Altersklassen holen auf. Interessant ist zudem auch, dass es immer mehr Firmen gibt, die die Bikes nachfragen. Thomas Huber vom „Zukunftsinstitut“ erklärte den Trend zum E-Bike gegenüber dem „Stern“: Das Rad werde nicht mehr als Hilfsmittel zum Fahrradfahren gesehen, sondern als „Range-Extender“, mit dem man leichter weite Strecken zurücklegen könne.

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